Strafabgabe für alle Berliner Unternehmen droht!

Ab 2027 droht die Ausbildungsplatzabgabe.

Das Gesetz würde jedes Unternehmen zusätzlich belasten ohne die eigentlichen Probleme auf dem Ausbildungsmarkt zu lösen. Statt mehr Ausbildung drohen mehr Bürokratie, Klagen und Unsicherheit.

Landesgaststättengesetz

Berlin reformiert Gaststättenrecht: Längere Außenzeiten und weniger Bürokratie

Der Berliner Senat verabschiedete heute einen Entwurf des Landesgaststättengesetzes, das im Sommer im Abgeordnetenhaus beschlossen werden soll. Damit reagiert die Hauptstadt auf ein veraltetes Regelwerk, das zuletzt 1971 angepasst wurde und aus Sicht der Landesregierung nicht mehr zu den Bedürfnissen einer modernen, wachsenden Gastronomieszene passt.

Outdoor‑Sitzbereich mehrerer Cafés und Restaurants in einer sonnigen europäischen Innenstadtstraße; lange Reihen von Tischen und Stühlen mit geschlossenen Sonnenschirmen, flankiert von historischen mehrstöckigen Gebäuden und belebt von zahlreichen Passanten im Hintergrund.

Wenn die Gesetzesänderung in Kraft tritt, werden Gäste länger im Außenbereich von Restaurants verweilen können

Das Gesetz soll die Eröffnung von Restaurants und Kneipen deutlich vereinfachen: Statt mehrerer Behördengänge reicht künftig eine digitale Anzeige, und das Verfahren soll maximal sechs Wochen dauern. Auch für Gäste bringt die Reform spürbare Änderungen. In definierten Ausgehvierteln dürfen sie künftig unter der Woche bis 23 Uhr und am Wochenende bis Mitternacht draußen sitzen. 

Aus Sicht der Berliner Wirtschaft sei es wichtig, dass die neuen Verfahren in der Praxis wirklich einfach, verlässlich und digital funktionieren, macht IHK-Hauptgeschäftsführerin Manja Schreiber deutlich.

Foto von Jörn Peter Brinkmann, Geschäftsführer der Ständigen Vertretung
Branche in Krisenstimmung Berliner Gastronomie: Regen und Regularien erschweren das Geschäft
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Ulrike Menn