Strafabgabe für alle Berliner Unternehmen droht!

Ab 2027 droht die Ausbildungsplatzabgabe.

Das Gesetz würde jedes Unternehmen zusätzlich belasten ohne die eigentlichen Probleme auf dem Ausbildungsmarkt zu lösen. Statt mehr Ausbildung drohen mehr Bürokratie, Klagen und Unsicherheit.

Stadler als Partner der Transformation

EXPO als Chance für Berlins Industrie und ein Schub für nachhaltige Mobilität

Berlin hat im Rahmen der Zukunftsdekade von 2034 bis 2044 mit einer möglichen Expo 2035 und weiteren Fixpunkten das Zeug, weltweit zu zeigen, wie urbane Transformation gelingt. Für den Fahrzeughersteller Stadler in Berlin-Pankow wäre das ein idealer Resonanzraum, weil nachhaltige Mobilität im Alltag an Sichtbarkeit gewinnt.

Ein Mann mittleren Alters steht mit blauem Jaket und hellem Hemd vor einem Fahrzeug.

Jure Mikolčić ist CEO der Stadler-Division in Deutschland.

„Nachhaltigkeit ist längst kein ,Nice-to-have‘ mehr, sondern ein echter Erfolgsfaktor“, betont Jure Mikolčić. Der CEO der Stadler-Division in Deutschland verbindet das mit klaren Erwartungen an die Hauptstadt: „Damit nachhaltige Lösungen schneller zur Standardwahl werden, wünsche ich mir in Berlin weniger Bürokratie und ein schnelles Voranschreiten bei der Etablierung eines neuen Mindsets in der Verwaltung.“ Fest steht für Mikolčić dabei: Unternehmen sind keine Bittsteller, sondern Partner für die Transformation

Die Expo-2035-Idee, Kiez-Labs statt einer zentralen Messe zu schaffen, schließt die Stadt auf“
Jure Mikolčić CEO der Stadler-Division in Deutschland

Wie gelingt die Transformation des Verkehrs

Die Zukunftsdekade ist die Einladung, der Alltag ist der Härtetest: Ob Berlin 2035 wirklich klimafreundlicher unterwegs ist, entscheidet sich im Betrieb. „Hierbei führt kein Weg an einer massiven Verlagerung auf einen leistungsfähigen ÖPNV und die Schiene vorbei“, ist sich der CEO sicher. Moderne Fahrzeugkonzepte, vernetzte Instandhaltung, digitale Lösungen für Pünktlichkeit und Fahrgastinformation – all das zahlt nur dann ein, wenn es im Betrieb zuverlässig zusammenspielt. Hier sieht Stadler seine Rolle als Industriepartner für den Alltagstransfer: „Aus Berlin-Pankow heraus tragen wir dazu bei, indem wir Fahrzeuge und Services liefern, die den Umstieg vom Auto auf die Bahn im Alltag ,einfacher‘ machen als bisher“, so Mikolčić. „Denn am Ende müssen wir den Autofahrer überzeugen, dass die Bahn nicht nur ökologisch, sondern auch komfortabel und zuverlässig die bessere Wahl ist.“ 

Kiez-Lab statt zentraler Messe

Bringt Berlin tatsächlich die Expo-Idee in die Fläche, kann Pankow mehr sein als Produktionsstandort: ein „Kiez-Lab“ der Industrie – transparent, bildungsnah, offen für Austausch und als Türöffner für Nachwuchs. „Die Expo-2035-Idee, Kiez-Labs statt einer zentralen Messe zu schaffen, schließt die Stadt auf“, ist der Manager überzeugt. „In Pankow könnten wir als Stadler konkrete Showcases öffnen, die zeigen, wie unsere nachhaltigen Produkte entwickelt und gefertigt werden – vom Konzept über die industrielle Umsetzung bis zur einsatzbereiten Lösung auf der Schiene.“ Sollen solche industrienahen Kiez‑Labs dauerhaft funktionieren, braucht es nach Meinung von Jure Mikolčić vereinfachte Genehmigungen, schlanke IT‑Vorgaben und passgenaue Förderprogramme für Bildungskooperationen – sowie bezahlbaren Wohnraum für Fachkräfte, damit Berlin als Industriestandort attraktiv bleibt.