Strafabgabe für alle Berliner Unternehmen droht!

Ab 2027 droht die Ausbildungsplatzabgabe.

Das Gesetz würde jedes Unternehmen zusätzlich belasten ohne die eigentlichen Probleme auf dem Ausbildungsmarkt zu lösen. Statt mehr Ausbildung drohen mehr Bürokratie, Klagen und Unsicherheit.

Zahlen für Dezember veröffentlicht

Zahl der Arbeitslosen sinkt - strukturelle Probleme bleiben

Paradoxe Signale vom Arbeitsmarkt in Berlin im Dezember 2025 - die Zahl der Arbeitslosen sinkt leicht im Vergleich zu November, im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Anstieg von 11.601. Wirtschaftsvertreter formulieren Vorschläge für eine langfristige Vitalisierung des Arbeitsmarktes.

Symbolbild Arbeitskraft

Arbeitssuchend sind in Berlin 216.327 Personen

Die Arbeitsagentur meldet für den letzten Monat des Vorjahres genau 216.327 Menschen ohne Erwerbsarbeit. Die Arbeitslosenquote ist mit 10,1 Prozent weit über dem Bundesdurchschnitt. Gleichzeitig fehlen auch in Berlin Fachkräfte und Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt. Die IHK Berlin hat gemeinsam mit 17 anderen Kammern und Verbänden konkrete Vorschläge an die Politik formuliert, um den Arbeitsmarkt zu beleben. Dazu gehören Qualifizierung und passgenaue Vermittlung, eine langfristige Fach- und Arbeitsmarktstrategie, die Zuwanderung internationaler Fachkräfte und Aktivierung inländischer Potenziale durch bessere soziale Infrastruktur.

"Die beste Arbeitsmarktpolitik bringt allerdings wenig, wenn die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen insgesamt nicht stimmen. Hierzu zählen zum Beispiel die drohende Ausbildungsplatzabgabe aber auch die schwelende Vergesellschaftungsdebatte. Beides würde den Wirtschaftsstandort Berlin langfristig schwächen“, so IHK-Hauptgeschäftsführerin Manja Schreiner.