Strafabgabe für alle Berliner Unternehmen droht!

Ab 2027 droht die Ausbildungsplatzabgabe.

Das Gesetz würde jedes Unternehmen zusätzlich belasten ohne die eigentlichen Probleme auf dem Ausbildungsmarkt zu lösen. Statt mehr Ausbildung drohen mehr Bürokratie, Klagen und Unsicherheit.

Forschung und Innovation

Weiterförderung der Berlin University Alliance dank Exzellenzniveau

Die Berlin University Alliance (BUA) – getragen von Freier Universität, Humboldt-Universität, Technischer Universität und der Charité – hat die internationale Evaluation im Rahmen der Exzellenzstrategie erneut erfolgreich durchlaufen. Das bestätigte der Wissenschaftsrat am Mittwochabend. Damit wird der Verbund ab 2027 für weitere sieben Jahre gefördert.

Weiße Flagge mit der Aufschrift "Berlin University Alliance" vor einem alten gebäude mit einem herbstlichen Baum.

Bund und Länder fördern insgesamt neun sogenannte Exzellenzuniversitäten sowie den Berliner Exzellenzverbund ab 1. Januar 2027 für weitere sieben Jahre mit Millionensummen.

Das unabhängige Expertengremium bescheinigt dem Berliner Exzellenzverbund eine starke Entwicklung, hohe internationale Strahlkraft und großes Potenzial für Spitzenforschung und Innovation in der Hauptstadt. Die BUA stärkt seit 2019 die Zusammenarbeit von FU, HU, TU und Charité und soll auch künftig bei Spitzenforschung, Nachwuchsförderung und gemeinsamen Forschungsinfrastrukturen weiter unterstützt werden. Dazu gehören der Aufbau des Netzwerk außeruniversitärer Forschungsinstitute in Berlin, der Ausbau der Kooperation Berlins mit der University of Oxford und die Gründung der gemeinsamen Startup Factory JUNI für Berlin-Brandenburg.

Aus Sicht der Wirtschaft kommt es nun darauf an, dass gemeinsame Initiativen von Hochschulen und Unternehmen schneller Wirkung zeigen und dass die Politik stabile Rahmenbedingungen schafft, damit Kooperationen, Innovationen und unternehmerisches Wachstum langfristig gestärkt werden können.

 Sebastian Stietzel, Präsident der IHK Berlin
Die Fortsetzung der Berlin University Alliance ist ein starkes Signal für den Innovationsstandort Berlin. Damit wir die Exzellenz des Wissenschaftsstandorts Berlin in Wertschöpfung umsetzen, müssen Hochschulen, Forschende und Studierende eng mit kleinen und mittleren Unternehmen zusammenarbeiten, die Fachkräfteentwicklung verzahnen und Synergien nutzen. So können wegweisende Forschungsergebnisse schneller in marktfähige Innovationen und neue Unternehmen ‚Made in Berlin‘ überführt werden. Dafür braucht es verlässliche politische Rahmenbedingungen: stabile Hochschulverträge und klare Anreize für den Transfer in der Hochschulfinanzierung.“
Sebastian Stietzel Präsident der IHK Berlin