Strafabgabe für alle Berliner Unternehmen droht!

Ab 2027 droht die Ausbildungsplatzabgabe.

Das Gesetz würde jedes Unternehmen zusätzlich belasten ohne die eigentlichen Probleme auf dem Ausbildungsmarkt zu lösen. Statt mehr Ausbildung drohen mehr Bürokratie, Klagen und Unsicherheit.

Amt für Statisitik Berlin-Brandenburg

Umsatzsteuereinnahmen um 13 Prozent gestiegen

In Berlin ist die Zahl der Unternehmen, die ihre Umsätze beim Finanzamt melden müssen, 2024 weiter gestiegen (um 2,3 Prozent). Zwar wuchsen die gemeldeten Umsätze der Unternehmen nur leicht (1,2 Prozent), doch bei den Umsatzsteuer‑Vorauszahlungen gab es einen deutlichen Sprung: Sie lagen rund 13 Prozent höher als im Vorjahr.

Nahaufnahme von Ein- und Zwei-Euromünzen auf einem Holztisch.

In 2024 betrug die Anzahl der zur Umsatzsteuer-Voranmeldung verpflichteten Unternehmen im Land Berlin 168.149.

Die Vorauszahlungen der Umsatzsteuer lagen bei 11,8 Milliarden Euro und damit 13,2 Prozent höher als 2023, meldete das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg. Besonders stark präsentieren sich drei Bereiche: der Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen. Zusammen stellen sie über die Hälfte der in Berlin erwirtschafteten Umsätze (52,5 Prozent). Der Handel führt das Feld deutlich an und bleibt der wichtigste Treiber für das wirtschaftliche Gesamtbild (26,3 Prozent).

Die Finanz- und Versicherungsdienstleistungen wachsen besonders dynamisch. Sie legten im Jahresvergleich am stärksten zu und unterstreichen die wachsende Bedeutung dienstleistungsorientierter Branchen für den Standort Berlin.