Strafabgabe für alle Berliner Unternehmen droht!

Ab 2027 droht die Ausbildungsplatzabgabe.

Das Gesetz würde jedes Unternehmen zusätzlich belasten ohne die eigentlichen Probleme auf dem Ausbildungsmarkt zu lösen. Statt mehr Ausbildung drohen mehr Bürokratie, Klagen und Unsicherheit.

Update zum Freihandelsabkommen

Mercosur-Abkommen EU-Südamerika tritt vorläufig in Kraft

Das Freihandelsabkommen wird ab dem 1. Mai 2026 vorläufig angewendet werden. Das teilte die EU-Kommission mit. Parallel läuft die Überprüfung durch den Europäischen Gerichtshof. Das Abkommen verspricht Erleichterungen im Handel zwischen Europa und mehreren lateinamerikanischen Ländern, auch Berliner Unternehmen würden profitieren.

Neue Chancen für den Außenhandel: Das Mercosur-Abkommen steht kurz vor der Unterzeichnung.

Das Mercosur-Abkommen bietet neue Möglichkeiten für Exporte, Investitionen und Kooperationen. Für kleine und mittlere Unternehmen erleichtert es den Marktzugang durch zusätzliche Informations- und Förderangebote. Zugleich eröffnet es neue Exportchancen in bislang wenig erschlossenen Märkten und stärkt die Diversifizierung von Lieferketten. Angesichts zunehmender Handelshemmnisse sind Abkommen dieser Art, wie zuletzt mit Indien und Australien, ein wichtiges Signal.

Sebastian Stietzel, Präsident der IHK Berlin: “Das EU-Mercosur-Abkommen wird auch Berliner Unternehmen bedeutende Chancen eröffnen. Schließlich schafft das Abkommen einen gemeinsamen Markt von rund 715 Millionen Menschen und baut Zölle auf etwa 90 Prozent der gehandelten Waren ab. Das senkt Kosten spürbar und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit.”

Mit Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay haben alle südamerikanischen Vertragspartner die Ratifizierung vollzogen. Das Ergebnis der Prüfung durch den Europäischen Gerichtshof wird frühestens 2027 erwartet.