Strafabgabe für alle Berliner Unternehmen droht!

Ab 2027 droht die Ausbildungsplatzabgabe.

Das Gesetz würde jedes Unternehmen zusätzlich belasten ohne die eigentlichen Probleme auf dem Ausbildungsmarkt zu lösen. Statt mehr Ausbildung drohen mehr Bürokratie, Klagen und Unsicherheit.

INFRASTRUKTUR & SICHERHEIT

Nach Brandanschlag: Berliner Senat stärkt Schutz des Stromnetzes

Ein mutmaßlich extremistisch motivierter Brandanschlag auf Strommasten im Südosten Berlins hat im September Zehntausende Haushalte und Tausende Unternehmen vorübergehend ohne Strom gelassen. Nun will der Berliner Senat die Netzsicherheit verstärken.

Stromleitungen als Anschlagsziel: Die Sabotage von Starkstromleitungen sorgte im September für einen teils mehrtägigen Stromausfall im Bezirk Treptow-Köpenick.

Am 9. September legte ein Brandanschlag auf Starkstromleitungen im Bezirk Treptow-Köpenick weite Teile des dortigen Stromnetzes lahm. Rund 50.000 Berliner Haushalte und etwa 3.000 Firmen waren von den Folgen der Sabotage betroffen, darunter auch Betriebe im Technologiepark Adlershof. Der Anschlag, der einen massiven Störfall darstellte, behinderte den Alltag und den Wirtschaftsverkehr erheblich.

Nach der Analyse des Anschlags hat der Senat unter Beteiligung von Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey ein Konzept zur Stärkung der Resilienz der Energieversorgung erarbeitet. Dazu gehört unter anderem die vollständige Verlegung oberirdischer Leitungen in die Erde, um Angriffs- und Ausfallpunkte zu reduzieren. Ziel ist es, die Versorgungssicherheit für Haushalte und Unternehmen langfristig zu verbessern.

Blackout - was sollten Unternehmen beachten?

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