Strafabgabe für alle Berliner Unternehmen droht!

Ab 2027 droht die Ausbildungsplatzabgabe.

Das Gesetz würde jedes Unternehmen zusätzlich belasten ohne die eigentlichen Probleme auf dem Ausbildungsmarkt zu lösen. Statt mehr Ausbildung drohen mehr Bürokratie, Klagen und Unsicherheit.

Ausbildung Statistik

Berliner Wirtschaft hat geliefert: Mehr Ausbildungsverträge

Trotz der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Lage und sinkender Beschäftigtenzahlen schließen Unternehmen in der Hauptstadt deutlich mehr Ausbildungsverträge ab und verzeichnen weniger vorzeitige Vertragslösungen – auch ohne Ausbildungsplatzabgabe.

IHK-Präsident Sebastian Stietzel und IHK-Hauptgeschäftsführerin Manja Schreiner

Berliner Unternehmen leisten einen wichtigen Beitrag zum Bündnis für Ausbildung und dem gemeinsamen Ziel von 2.000 zusätzlichen Ausbildungsverhältnissen.

Die IHK Berlin veröffentlich die aktuelle Ausbildunsgsbilanz: 

  • Zum Jahresende 2025 verzeichneten die IHK-Mitgliedsunternehmen 18.486 betriebliche Ausbildungsverhältnisse: +573 mehr als 2023 (+3,2 Prozentpunkte).
  • Zugleich ist es gelungen, Ausbildungsverhältnisse stabiler zu gestalten und Abbrüche zu vermeiden. Die Zahl der Vertragslösungen sank gegenüber 2023 um 287 Fälle auf 2.697 (-1,2 Prozentpunkte).

Die Wirtschaft schaffe zusätzliche Ausbildungsverhältnisse – ganz ohne die Ausbildungsplatzabgabe, betont IHK-Präsident Sebastian Stietzel: "Wer also angesichts dieser Bilanz weiter an einer pauschalen Abgabe festhält, setzt auf Bürokratismus statt auf wirksame Lösungen.“ 

Manja Schreiner, Hauptgeschäftsführerin IHK Berlin, verweist zudem auf das neue, mehrstufige Angebot der IHK Berlin aus Workshops, individueller Beratung, Mediation und Schlichtung, das zur Ausbildungsbilanz beigetragen habe: „Nachhaltige Wirkung braucht Zeit und den Willen, neue Wege zu gehen."