Strafabgabe für alle Berliner Unternehmen droht!

Ab 2027 droht die Ausbildungsplatzabgabe.

Das Gesetz würde jedes Unternehmen zusätzlich belasten ohne die eigentlichen Probleme auf dem Ausbildungsmarkt zu lösen. Statt mehr Ausbildung drohen mehr Bürokratie, Klagen und Unsicherheit.

Standort BASF

BASF kehrt Standort Berlin den Rücken

Der Chemie-Riese BASF verabschiedet sich aus Berlin. Aus Kostengründen, so der Konzern, werden mehrere Bereiche nach Indien in einen globalen Hub verlagert. In der Hauptstadt soll offenbar nur ein kleiner Rest an Arbeitsplätzen verbleiben. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner will mit der Geschäftsführung und den Gewerkschaften die Lage sondieren.

Zwei Personen in blauer Schutzkleidung schauen auf eine Disc.

BASF plant Teilabzug aus Berlin

Der Chemie-Riese BASF will seinen Standort in Berlin verkleinern und Stellen an einen neu geplanten globalen Hub in Indien verlagern. Demnach sollen die Geschäftsbereiche Finanzen, Personal und globale Geschäftsdienstleistungen nach Indien abwandern. In Berlin sollen Bereiche bestehen bleiben, «die sinnvoll auf regionaler Ebene gebündelt werden können», wie der Konzern mitteilte. BASF beschäftigt in der Hauptstadt rund 2.800 Mitarbeiter. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner äußerte sich besorgt und kündigte  Gespräche mit der Geschäftsführung und den Gewerkschaften an.

 IHK-Hauptgeschäftsführerin Manja Schreiner sprach von “schlechten Nachrichten für die Beschäftigten und den Wirtschaftsstandort insgesamt”. Das Vorhaben von BASF sei “ein Beispiel dafür, dass auch ein eher industrieschwacher Standort wie Berlin die Auswirkungen der Probleme der Industrie am Standort Deutschland spürt”. Es müsse daher alles dafür getan werden, um bessere Rahmenbedingungen zu schaffen. Dazu gehörten weniger Bürokratie, weniger Belastungen und eine Senkung der im internationalen Vergleich viel zu hohen Energiekosten.