Strafabgabe für alle Berliner Unternehmen droht!

Ab 2027 droht die Ausbildungsplatzabgabe.

Das Gesetz würde jedes Unternehmen zusätzlich belasten ohne die eigentlichen Probleme auf dem Ausbildungsmarkt zu lösen. Statt mehr Ausbildung drohen mehr Bürokratie, Klagen und Unsicherheit.

Arbeitsmarkt

Arbeitslosigkeit in Berlin steigt zum Jahresbeginn merklich

Der Berliner Arbeitsmarkt ist mit einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit ins neue Jahr gestartet. Die Quote liegt weiterhin über zehn Prozent, die wirtschaftliche Entwicklung bleibt entscheidend.

Blick auf das Logo der Agentur für Arbeit einer Filiale in Berlin.

Die Zahl der Arbeitslosen in Berlin ist im Januar deutlich gestiegen, die Quote liegt weiter über zehn Prozent.

Die Arbeitslosigkeit in Berlin hat im Januar deutlich zugenommen. 228.031 Menschen waren arbeitslos gemeldet, das sind 11.704 mehr als im Dezember. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,6 Prozentpunkte auf 10,7 Prozent und lag damit 0,5 Punkte über dem Wert des Vorjahresmonats. Nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit fällt der Anstieg zum Jahresbeginn stärker aus als in den vergangenen Jahren.

Dass die Arbeitslosigkeit im Januar grundsätzlich steigt, sei bekannt, erklärte Carina Knie-Nürnberg, Chefin der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg. Wie sich der Arbeitsmarkt weiter entwickle, hänge jedoch maßgeblich von der wirtschaftlichen Lage ab. Aus Sicht der Berliner Wirtschaft mahnt IHK-Hauptgeschäftsführerin Manja Schreiner verlässliche Rahmenbedingungen an: „Jede zusätzliche Belastung – Stichwort Ausbildungsplatzabgabe - und jede zusätzliche Verunsicherung – Stichwort Vergesellschaftungsrahmengesetz – behindern die wirtschaftliche Entwicklung. Nur florierende Unternehmen schaffen Arbeitsplätze.“

Zahlen zur Berliner Wirtschaft Konjunktur: Die Hoffnung stirbt zuletzt
Lesezeit: 1 Minute