E r ist die politische Reaktion auf die rasant wachsende Bedeutung künstlicher Intelligenz: der AI Act (Artificial Intelligence Act) der Europäischen Union, der seit 1. August 2024 in Kraft ist und bei dem jetzt die letzten Übergangsfristen ablaufen. Seit dem 2. August 2026 gelten auch die Transparenzpflichten der KI-Verordnung, um das Risiko für das Informations-Ökosystem zu minimieren und Betrug und Täuschung einzudämmen. Denn jeder hat sie schon gesehen, aber kaum jemand kann sie noch als solche identifizieren: KI-generierte Inhalte – egal ob in Text-, Bild- oder Videoform. Noch vor wenigen Jahren hätte sich niemand träumen lassen, der Nutzung künstlicher Intelligenz einen strengen gesetzlichen Rahmen zu verpassen. Doch dieser ist angesichts ungeahnter Möglichkeiten in alle Richtungen dringend notwendig. Der AI Act ist die erste umfassende EU-Verordnung, die den Einsatz von künstlicher Intelligenz reguliert, Risiken bewertet und Transparenz sowie Grundrechtsschutz sicherstellt. Seit dem 2. August 2026 gelten für Unternehmen auch die Transparenzpflichten beim Einsatz von künstlicher Intelligenz von Alexander von Janowski und Holger Lunau (IHK Berlin) Neue Regeln für den Einsatz von KI Gastautor Alexander von Janowski ist Co-Geschäftsführer der KvJ Consulting GmbH, einem Berliner Unternehmen mit Erfahrung in der Entwicklung von sicheren und konformen KI-Systemen. Die Verordnung gilt für alle Anbieter von KI-Systemen, also Unternehmen, Forschungsinstitute oder Behörden, die KI entwickeln, in Verkehr bringen oder betreiben, unabhängig davon, ob sie in der EU ansässig sind. Ausgenommen sind Systeme, die ausschließlich für militärische Zwecke entwickelt werden. Die KI-Verordnung richtet sich generell nach dem Risikopotenzial des KI-Systems: je höher das ILLUSTRATION: GETTY IMAGES/J STUDIOS Berliner Wirtschaft 09 | 2026 service
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