„Wo sonst entsteht so eine Idee?“ Co-CEO Saif Rudi über kreative Freiheit und ein starkes Team Berliner Wirtschaft: Was hat Sie beim Aufbau von Kukki positiv überrascht? Saif Rudi: Ich hätte nicht gedacht, dass der Einstieg in den Einzelhandel so schnell funktionieren würde. Wir hatten ursprünglich geplant, innerhalb eines Jahres 3.000 Supermärkte zu erreichen. Dieses Ziel haben wir schon nach wenigen Monaten geschafft. Dass wir heute deutschlandweit bei Kaufland und Rewe gelistet sind und unsere Präsenz bei Edeka weiter ausbauen, hat uns selbst überrascht. Was ist für Sie der größte Gewinn am Gründen? Die maximale kreative Freiheit. Ich kann morgens eine Idee haben und sie mit dem Team direkt umsetzen. Am Ende steht vielleicht ein neues Produkt im Supermarktregal. Dieses kreative Arbeiten, viele Projekte gleichzeitig voranzutreiben und gemeinsam mit einem starken Team neue Dinge zu entwickeln – genau das macht Unternehmertum für mich aus. Inwiefern profitiert Kukki Cocktail von Berlin als Standort? Berlin gibt uns einen enormen Image-Vorteil. Wenn wir sagen, dass wir aus Berlin kommen, heißt es oft sofort: „Na klar, wo sonst entsteht so eine Idee?“ ■ 7 000 Gastronomiebetriebe beliefert der Hersteller heute. 3 000 Supermärkte verkaufen kukki- Cocktails – und der eigens produzierte passende Toaster verkaufte sich bisher rund 15.000-mal. 3 4 Getränkeherstellung | 41
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