Unsichere Konjunktur, zögerliche Investitionen: Für viele Unternehmen bleibt 2026 schwierig. Warum der Berliner Elektrogroßhändler Obeta dennoch auf Stabilität setzt von Judith Hyams Mit Zuversicht durch die Krise Die Berliner Konjunktur 2026 steht vor einem gemischten Befund. Mit Spannung wurde der Konjunkturbericht der IHK erwartet. Die Unternehmen bleiben skeptisch, die Geschäftserwartungen haben sich geringfügig verbessert. Für das Jahr geht die Investitionsbank Berlin (IBB) von einem Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent aus. Gleichzeitig bleibt die konjunkturelle Situation nach Jahren der Flaute komplex. Nach einem sehr schwierigen Jahr 2024 war das vergangene Jahr von Stillstand geprägt, von der Wirtschaft gingen kaum Impulse aus. Auch wenn der Aufwärtsschwung jetzt kommt, stecken die mageren, schwierigen Jahre noch allen in den Knochen. Zwei Drittel der Unternehmerinnen und Unternehmen nennen laut IHK Berlin die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen das größte Risiko für ihre Geschäftsentwicklung. Das Berliner Familienunternehmen Oskar Böttcher GmbH & Co. KG – kurz: Obeta – kennt Krisen und Aufschwünge aus seiner 125-jährigen Firmengeschichte nur zu gut. Vielleicht klingt Geschäftsführer Dr. Dirk Jandura deshalb so gelassen, wenn er über die Prognose über das Geschäftsjahr 2026 spricht: „Wir gehen davon aus, dass es erneut ein recht schwieriges Jahr wird. Wir haben in Deutschland eine starke Verunsicherung der Konsumenten und auch der Unternehmen. Es Elektrogroßhändler Obeta hat bundesweit 60 Filialen. In Logistik wird investiert – trotz Konjunkturschwäche 1,8 % Wirtschaftswachstum prognostiziert die Investitionsbank Berlin für das Jahr 2026. BRANCHEN | Elektrogroßhandel | 42 Berliner Wirtschaft 04 | 2026
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