Unternehmen, das autonome Aufklärungs- und Abwehrsysteme für die moderne Verteidigung entwickelt. Es sollte ein agiles Start-up werden, das vollautonome Aufklärungs- und Abwehrdrohnen mit hoch entwickelten KI-Steuerungen für die moderne Verteidigungsindustrie entwickelt. Ein technologisches Alleinstellungsmerkmal der Berliner ist die Wiederverwendbarkeit der Systeme. Während im Ukraine-Krieg massenhaft Einweg-Kamikaze-Drohnen eingesetzt werden, geht Promethion einen ganz anderen Weg. Das Unternehmen baut Spezialdrohnen, die autonom ins Kampfgebiet fliegen, dort selbstständig Bedrohungen wie andere Drohnen oder Gleitbomben Die Drohnen-Technologie des Start-ups Promethion sollte Windparks überwachen. Doch der Krieg gegen die Ukraine hat alles verändert Abwehr statt Offshore Kasimir von Finck ist Gründer und CEO des Start-ups Promethion F ür Kasimir von Finck kam der Wendepunkt im Februar 2022. Als russische Panzer in Richtung Kiew rollten, überdachte der Gründer sein bisheriges Geschäftsmodell fundamental. Bis dahin hatte sich sein Start-up auf zivile maritime Überwachung konzentriert – etwa auf die Inspektion von OffshoreWindparks oder das Aufspüren von Tankern, die illegal Öl ablassen. Der Kriegsbeginn veränderte die Perspektive schlagartig. „Wir wollten Systeme entwickeln, die Bedrohungen abfangen und neutralisieren – nicht selbst als Angriffswaffe eingesetzt werden“, erinnert sich von Finck an den entscheidenden Moment. Daraus entstand die Idee zu Promethion – einem technologiegetriebenen Kasimir von Finck Wir brauchen dringend Flächen, wo Start-ups und die Bundeswehr gemeinsam testen können. FOTO: CHRISTIAN KIELMANN FOKUS | Defence | 22 Berliner Wirtschaft 04 | 2026
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