Berliner Wirtschaft Oktober 2026

Das House of Games am LuxTurm in der Oberbaum City soll zu einem gemeinsamen Standort der deutschen Games-Branche werden. Der Betreiber, die Wista Management GmbH, hat nun mit Ubisoft den größten Spieleentwickler Deutschlands als ersten Ankermieter bekannt gegeben. Auch Kolibri Games, ein führender Anbieter von Mobile Games, sowie mehrere Indie-Games-Unternehmen haben sich für den neuen Hub entschieden, darunter Realities.io, AudioCreatures, Chrizlie Medien sowie das Games Change Lab. Drei Monate vor der geplanten Fertigstellung des House of Games im Dezember 2026 ist damit mehr als ein Drittel der Gesamtfläche von 12.000 Quadratmetern vergeben. bw Wista Management Ubisoft zieht ins House of Games Vor gut fünf Jahren hat ein Joint Venture, bestehend aus dem US-Investmentmanager Angelo Gordon und dem Frankfurter Asset Manager Kintyre, das Park Center am Treptower Park gekauft. Es umfasst eine Fläche von 28.000 Quadratmetern. Allein 9.400 Quadratmeter hatte damals der Real-Markt gemietet. Nach dessen Auszug begann eine trostlose Zeit für das Center. Doch jetzt belebt es sich wieder. Die neuen Eigentümer wollen es als Nahversorgungs- und Dienstleistungsstandort etablieren. Neue Mieter sind der Einrichtungshändler Jysk auf 754 Quadratmetern sowie ein Edeka-Markt, der 3.700 Quadratmeter der umgebauten Fläche des früheren Real-Markts nutzt. Der ursprüngliche Plan, Neubauten nach einem Teilabriss des Centers zu errichten, wird nicht mehr verfolgt. Stattdessen wurde das Park Center Schritt für Schritt modernisiert. Nach dem Einzug der neuen Ankermieter suchen die Investoren nach weiteren Mietern aus den Bereichen Handel, Dienstleistungen und medizinische Angebote. bw Belebung im Park Center Aus dem maroden Shoppingcenter in Treptow wird ein Nahversorgungszentrum. Edeka und Jysk sind neue Mieter Das House of Games siedelt sich in Friedrichshain im historischen Lux-Ensemble an 3 300 Beschäftigte arbeiten in der Berliner Games-Branche. Die Bundeshauptstadt ist damit der größte deutsche Standort des Wirtschaftszweigs. 16Ziele in Ost- und Südeuropa wird Wizz Air laut Winterflugplan 2026/2027 künftig vom BER aus anfliegen. Emirates Von Berlin direkt nach Dubai Der Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) wird künftig direkt an das Drehkreuz Dubai angebunden. Die Airline Emirates wird künftig siebenmal pro Woche vom BER in die Hauptstadt des Emirats fliegen. Die Erlaubnis dafür hat die Bundesregierung erteilt. Emirates darf damit nach Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg eine fünfte deutsche Destination anbieten. „Diese Direktverbindung ist ein handfester Standortvorteil für Berlin“, sagt Verkehrssenatorin Ute Bonde. So werden Fluggäste aus der Hauptstadtregion große Teile Asiens, Afrikas und Ozeaniens erreichen können. „Märkte, die für die Berliner Wirtschaft, den Tourismus und die Wissenschaft von hoher Bedeutung sind“, betont Bonde. bw Wizz Air BER-Angebot wird ausgeweitet Die ungarische Wizz Air wird ihr Angebot in Berlin ausbauen. Ab dem 3. Dezember fliegt sie zweimal pro Woche nach Sarajevo und ab dem 14. Dezember dreimal pro Woche nach Pristina (Kosovo). Zudem wird Wizz Air ebenfalls ab dem 14. Dezember täglich von Berlin nach Mailand-Malpensa fliegen. Bereits ab diesem Monat geht es dreimal pro Woche nach Vilnius. Für Wizz-Air-CCO Ian Malin ist der BER ein immer noch unterversorgter Markt. bw Kompakt | 35

RkJQdWJsaXNoZXIy MzQwNTQxOQ==