Auf zwei „Hackathons“ der IHK Berlin entwickelten Unternehmen individuelle und sichere KI-Tools von Henrik Holst Praxisnahe Lösungen der Limmer Laser GmbH, entwickelte beispielsweise eine KI-Assistenz, die Händler und Mitarbeitende bei Detailfragen zu Einstellungen und zum Service medizinischer Laser unterstützt – und das gleich mehrsprachig auf Deutsch, Spanisch und Englisch. Um dabei dem „Halluzinieren“ der KI vorzubeugen, wurden die firmeneigenen technischen Produktblätter und Handbücher als Grundlage genutzt. Ebenso international angelegt war der KI-Prototyp der messenger Transport + Logistik GmbH. Deren Team baute eine KI-Lösung, welche die Auswahl von Dienstleistern für den internationalen Versand optimiert und so die Kosten senkt. Die Anwendungen basieren dabei ausschließlich auf Open-Source-Tools und eigenen Unternehmensdaten und laufen lokal auf eigenen Rechnern oder sicheren Servern. Sensible Daten bleiben damit vollständig im Unternehmen, ein zentraler Vorteil für viele Mittelständler. Alle Teams verließen den Hackathon mit funktionsfähigen Prototypen und dem Know-how zur Weiterentwicklung. Die Hackathons sind Teil der Kooperation zwischen IHK Berlin und HTW Berlin sowie Baustein des landesgeförderten Forschungsprojekts KI‑InnoX. Dort werden auf Basis konkreter Fallbeispiele und empirischer Erkenntnisse praxisnahe Implementierungshilfen für den KI-Einsatz im Mittelstand entwickelt. Eine Fortsetzung ist geplant: Ein weiterer Hackathon soll im September 2026 stattfinden. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass der Einstieg in generative KI auch ohne große Investitionen möglich ist – praxisnah, datensicher und mit unmittelbarem Nutzen für den eigenen Betrieb. ■ Das Christiani Kompetenzzentrum im Digital Education Lab der IHK Berlin als KI-Schmiede Björn-Frederic Limmer entwickelte beim „Hackathon“ eine KI-Assistenz zur Einstellung medizinischer Laser Wie lässt sich generative künstliche Intelligenz für spezielle Anwendungsfälle im Unternehmen nutzen, ohne sensible Daten aus der Hand zu geben? Beeindruckende Antworten und datensichere KI-Prototypen entwickelten zehn Unternehmen im Rahmen zweier „KI-Hackathons“, welche die KI-Werkstatt der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin im März mit der IHK Berlin durchführte. In jeweils nur anderthalb Tagen bastelten Unternehmen aus Branchen wie Industrie, Immobilien, Logistik und Hotellerie in kleinen Teams eigene KI-Tools für konkrete Bedarfe aus ihrem Betriebsalltag. Die Bandbreite der Ergebnisse reichte von automatisierter Wartungsanalyse und Leistungsabrechnung über KI-gestützte Zimmervergabe bis hin zu Assistenzsystemen für Service, Logistikentscheidungen oder städtebauliche Planung. Björn-Frederic Limmer, Geschäftsführer Henrik Holst, IHK-Public-Affairs- Manager Digitalpolitik und Unternehmens- sicherheit Tel.: 030 / 315 10-623 henrik.holst@ berlin.ihk.de KI-InnoX Weitere Informationen zum Forschungsprojekt unter: ifaf-berlin.de/ projekte/ki-innox FOTOS: PROF. STEFAN WITTENBERG/HTW BERLIN SERVICE | Künstliche Intelligenz | 62 Berliner Wirtschaft 06 | 2026
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