Beim Jahreskongress Berufliche Bildung ging es darum, duale Ausbildung zukunkunftsfit zu machen von Viola Bösebeck Konkret und praxisnah stellen: Was braucht es dafür?“ Manja Schreiner hob die Bedeutung einer lebendigen Lernort- kooperation hervor: „Wenn sich Ausbilderinnen und Ausbilder sowie Berufsschullehrende auf Augenhöhe austauschen, entstehen konkrete Ansätze für eine moderne, zukunftsfähige Ausbildung.“ In seiner Keynote warb Bildungsinfluencer Bob Blume dafür, Lernen neu zu denken: Bildung müsse Wissen „nicht nur formal vermitteln, sondern echte Relevanz schaffen, die Lernorte verbindet und Handlungskompetenz für die Zukunft stärkt“. Bob Hanning, CEO der Füchse Berlin, unterstrich im Dialog über Führung und Talententwicklung den Praxisbezug. Motivation entstehe durch „Klarheit, Wahrheit und Perspektive“ sowie durch ehrliche Rückmeldungen darüber, „was geht – und was nicht“. Ein zentraler Schwerpunkt lag auf den von der IHK Berlin gestalteten Formaten. In einer Podiumsdiskussion diskutierten unter anderen IHK-Vizepräsident Stefan Spieker, Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Ausbildung sowie das Publikum. Spieker betonte: „Junge Menschen sind digital souverän, erwarten aber Sinn, Beteiligung und ehrliches Feedback. Ausbildung muss dafür passende Lernräume schaffen.“ Große Resonanz fand auch der Workshop zur Modernisierung der dualen Ausbildung. Während der Kongress zusätzlich von einer Fachausstellung gerahmt war, rückte am zweiten Kongresstag die Praxis in den Mittelpunkt. Exkursionen unter anderen zu Siemens, BMW, der BVG, Axel Springer und Berliner Oberstufenzentren machten sichtbar, wie innovative Ausbildungskonzepte bereits gelebt werden. Nach der erfolgreichen Premiere soll das Format im kommenden Jahr fortgesetzt werden. ■ Zum Kongress gehörte auch ein Praxistag – hier zu sehen: der Besuch im BMW-Motorradwerk in Berlin-Spandau Der erstmals gemeinsam veranstaltete Jahreskongress Berufliche Bildung und Christiani Ausbildertag brachte rund 500 Verantwortliche aus Betrieben, Schulen, Kammern und Politik in der IHK Berlin zusammen. Ziel war es, die duale Ausbildung zukunftsfähig weiterzuentwickeln – nicht im Modus politischer Forderungen, sondern als gemeinsame Arbeitsplattform. Zur Eröffnung machten Katharina Günther- Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, und Manja Schreiner, Hauptgeschäftsführerin der IHK Berlin, im Gespräch die gemeinsame Verantwortung deutlich. Günther-Wünsch betonte die Bedeutung verlässlicher Begleitung: „Junge Menschen müssen wissen, dass sie etwas erreichen können – und wir müssen uns die Frage Viola Bösebeck, IHK-Ausbildungs- marketing Tel.: 030 / 315 10-835 viola.boesebeck@ berlin.ihk.de Mehr zum Kongress Weitere Infos und ein Blick hinter die Kulissen unter: jakobb.de Vernetzen via LinkedIn Beiträge rund um das Event unter: linkedin. com/showcase/jakobb Impressionen auf Instagram Eindrücke vom Kongress unter: instagram. com/go_jakobb FOTO: BMW GROUP/KATJA MENZEL Kongress | 53 Berliner Wirtschaft 06 | 2026
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