Schon heute wird ein Großteil der Zahlungen elektronisch abgewickelt. Mit dem digitalen Euro könnte bald ein neues staatliches Zahlungsmittel hinzukommen von Alexander Dern Europas virtuelle Währung oder Stablecoins von privaten Unternehmen ausgegeben werden, steht hinter einer CBDC die entsprechende Nation oder – wie beim digitalen Euro – eine Staatengemeinschaft, sodass sie eine sichere, zentrale Alternative darstellt. Mehr Resilienz, weniger Kosten Der heutige unbare Zahlungsverkehr basiert überwiegend auf Buchgeld und involviert zahlreiche private, häufig nicht europäische Akteure wie Banken, Zahlungsdienstleister, Kartenanbieter, Betreiber von Kartenlesegeräten oder Anbieter mobiler Bezahldienste. Gerade die Abhängigkeit von außereuropäischen Unternehmen führt zu einer strukturellen Verwundbarkeit im Krisenfall. Im Zuge des gestiegenen politischen InteDie Digitalisierung erfasst alle Lebensbereiche. Besonders deutlich wird das am stetig steigenden Anteil des elektronischen Zahlungsverkehrs gegenüber Barzahlungen. Vor diesem Hintergrund prüfen Politik und Zentralbanken die Einführung eines digitalen Euro als Zahlungsmittel. Doch was bringt der Euro als Digitalwährung? Zunächst: Er ist nicht dazu gedacht, das Bargeld abzuschaffen. Vielmehr soll er dieses ergänzen. Der digitale Euro selbst besitzt keine physische Form, ermöglicht aber – anders als Überweisungen oder herkömmliche elektronische Zahlungen – Transaktionen in digitalem Zentralbankgeld, sogenanntem CBDC (Central Bank Digital Currency). Während etwa Kryptowährungen Der Autor Alexander Dern ist Referatsleiter Unternehmensfinanzierung und Finanzmärkte bei der DIHK. Kontakt: dern.alexander@dihk.de Berliner Wirtschaft 04 | 2026 service
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