Berliner Wirtschaft September 2026

dern erreichen. „Was uns ausmacht, ist die Kombination aus der Nähe zu den Menschen, mit denen wir arbeiten, und einer sehr professionellen und äußerst optimierten Umsetzung.“ Alle Songs, deren Urheberrechte Budde Music besitzt, werden zum Beispiel bei den entsprechenden Verwertungsgesellschaften – in Deutschland etwa bei der Gema mit Sitz in Berlin – gemeldet, die für die öffentliche Nutzung der Musik eine Vergütung eintreiben, mit denen Budde Music wiederum seine einzelnen Autoren bezahlt. „Die digitale Transformation“, sagt CEO Budde, „hat dazu geführt, dass wir Rechte, Metadaten und Abrechnungen zentral konsistent halten, ermöglicht aber gleichzeitig eine schnelle Zusammenarbeit mit unserer Autorenschaft und unseren Partnern.“ Neben dem Hauptsitz in Berlin, wo ein Großteil der rund 110 Budde-Beschäftigten arbeitet, ist das Unternehmen unter anderem in Paris und London präsent und arbeitet in weiteren Ländern mit lokalen Partnern und Sub-Publishern zusammen. Rechte, Metadaten und Abrechnungen müssen über Ländergrenzen hinweg zuverlässig funktionieren, zugleich benötigen die Teams vor Ort ein gutes Verständnis für die Besonderheiten ihrer Märkte. Denn Streaming, soziale Medien, Filme, Serien, Werbung und Games haben die Wege immens erweitert, auf denen Musik ihr Publikum erreicht. Aktuell vereint der Katalog von Budde Music ein umfangreiches Repertoire aus historischen Klassikern und aktuelle Musik im Katalog – darunter „Forever Young“ und „Big in Japan“ von Alphaville oder alle Hits der Elektropop-Band ClockClock und Künstler wie Alvaro Soler, Nico Santos, Lena Meyer-Landrut oder Aurora. „Eine Spannbreite von Werken, die Menschen jeder Zielgruppe berühren“, sagt Benjamin Budde, „von ,Always on my Mind‘ oder ,The Letter‘ bis ,No Roots‘ oder Helene Fischers ,Achterbahn‘.“ Neue Talente, starke Repertoires Während CEO Budde und COO Ender Atis die übergeordnete Verantwortung für die strategische Ausrichtung der gesamten Unternehmensgruppe tragen, leitet Maximilian Paproth als Managing Director von Budde Music Publishing die Musikverlagsgesellschaft. Im Mittelpunkt stehen dabei die Führung und Weiterentwicklung der einzelnen Teams und Einheiten, die dort zusammenarbeiten. Zudem ist er für Artists and Repertoire (A&R) als Global President zuständig. „Ein A&R-Manager entdeckt und begleitet Künstlerinnen, Künstler und Songwriter“, erklärt Paproth, „hier verbinde ich diese Aufgaben mit einer übergeordneten internationalen Perspektive – ich möchte neue Talente und starke Repertoires identifizieren, unsere Autoren und Künstler bestmöglich unterstützen und ihnen innerhalb der Budde Group die richtigen Möglichkeiten eröffnen, national wie international.“ Neue Künstlerinnen und Künstler, Songwriter und musikalische Trends finde man über persönliche Netzwerke sowie bei Konzerten, Showcases, Songwriting-Camps und Branchen-Events. „Auch Streaming- und Social-Media-Plattformen geben uns wichtige Hinweise auf neue Entwicklungen“, so A&R-President Paproth. „Unser Anspruch ist es, langfristige Beziehungen aufzubauen und kreative Karrieren nachhaltig zu fördern.“ Mit CEO Benjamin Budde stimme er sich insbesondere bei strategischen Themen und größeren Verpflichtungen eng ab – „uns beide verbindet schließlich grundsätzlich die Leidenschaft für Musik“. ■ Gut vernetzt Der QR-Code führt zu Benjamin Budde auf LinkedIn: Maximilian Paproth auf LinkedIn unter dem QR-Code: Benjamin Budde (l.) ist CEO der Unternehmensgruppe Budde Music, Maximilian Paproth Managing Director von Budde Music Publishing 110 Beschäftigte hat Budde Music, die meisten arbeiten am Hauptsitz Berlin. FOTOS: BUDDE MUSIC, IHK BERLIN/AMIN AKHTAR; ILLUSTRATION: GETTY IMAGES/BOEVTREE Kreativwirtschaft | 23 Berliner Wirtschaft 09 | 2026

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