Totalenergies hat seinen ersten großen Flagship-Ladehub in Berlin eröffnet. Die neue Station liegt in der Nähe des Hauptbahnhofs an der Invalidenstraße zwischen der Nationalgalerie der Gegenwart und dem Berliner Sozialgericht. Vor Ort befinden sich insgesamt 18 Ladeplätze, an denen Elektroautos mit einer Leistung von jeweils bis zu 400 Kilowatt aufladen können. Alle Ladesäulen werden zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen versorgt und sind überdacht. Zudem verfügt der Flagship-Hub über zwei barrierefreie Ladeplätze sowie zusätzliche Serviceangebote wie Reifenluftdruckmessgeräte und Staubsauger. Ein weiterer Flagship-Hub existiert am Flughafen BER. bw Totalenergies Ladehub am Hauptbahnhof Die Bauarbeiten für die neue Unternehmenszentrale der Berliner Stadtreinigung (BSR) am Südkreuz haben begonnen. Auf einem 12.000 Quadratmeter großen Grundstück fand im April der erste Spatensich statt. Das Areal teilt sich die BSR mit der ebenfalls landeseigenen Immobiliengesellschaft Berlinovo. Die Baukosten für das Bauvorhaben werden auf 345 Mio. Euro beziffert. Auf die BSR entfallen 142 Mio. Euro. Zuzüglich der Büroausstattung sowie der Kosten für den Umzug wird bei der BSR mit Gesamtkosten in Höhe von 190 Mio. Euro gerechnet. Die alte BSR-Zentrale ist technisch veraltet, sanierungsbedüftig und zu klein für die 1.100 Mitarbeitenden. Im Vergleich zur Kernsanierung des alten Gebäudes ist der Neubau nach Einschätzung der BSR billiger. Entstehen wird ein Bürohaus mit 17 Stockwerken. Eine nachhaltige Energieversorgung wird mit einem Mix aus Geothermie, Solarstrom und Wärmepumpen angestrebt. Der Neubau sowie ein begrünter Stadtplatz auf dem Gelände sollen 2029 fertiggestellt sein. bw Spatenstich am Südkreuz Die Berliner Stadtreinigung hat mit den Bauarbeiten für ihre neue Unternehmenszentrale begonnen Die Schnellladestationen an der Invalidenstraße: Bis zu 400 Kilowatt beträgt die Leistung 250 Kilometer Reichweite können bei der Leistung von bis zu 400 Kilowatt im Ladehub am Hauptbahnhof in etwa zehn Minuten nachgeladen werden. 4,5 Kilometer lang ist die Strecke der Siemensbahn von Jungfernheide bis Gartenfeld. Siemensbahn Neue S-Bahn soll 2029 fahren Die Siemensbahn, die seit 1980 stillliegt, soll Ende 2029 wieder in Betrieb gehen. Die Pläne für die Wiederbelebung der S-Bahn-Strecke wurden gestartet, als Siemens die Entwicklung des Quartiers Siemensstadt Square für 35.000 Menschen bekannt gab. Das Projekt beinhaltet auch den Bau von 3.750 Wohnungen, die ebenso wie der Tech-Campus mithilfe der neuen Strecke besser angebunden werden sollen. Von der S-Bahn-Station Jungfernheide wird die Siemensbahn über die Haltestellen Wernerwerk und Siemensstadt bis nach Gartenfeld in Spandau führen. Die Kosten werden auf 815 Mio. Euro beziffert. bw Game House Neuartiges Freizeitangebot Im Ring-Center 3 in Lichtenberg will das Indoor-Freizeitangebot Game House Ende 2026 seine Pforten öffnen. Auf rund 2.000 Quadratmetern können die Besucher ihre eigene TV-Show mit Quizformaten oder Geschicklichkeitsübungen spielen. Das Konzept ist auf Gruppen von 3 bis 120 Personen ausgerichtet und in Dortmund bereits in Betrieb. Mit dem Einzug des Game House ist das Ring-Center 3 nach der Schließung der Galeria-Filiale wieder voll vermietet. Eigentümer des Centers ist der Hamburger Projektentwickler Becken. bw FOTO: TOTALENERGIES CHARGING SOLUTIONS DEUTSCHLAND BRANCHEN | Kompakt | 32 Berliner Wirtschaft 06 | 2026
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