Wie ökologische Verantwortung und soziale Teilhabe zusammengehen können, zeigen die Delphin-Werkstätten des Vereins SkF Berlin. Das Sozialunternehmen, das unter anderem in den Bereichen Pulverbeschichtung, Industriemontage, Garten- und Landschaftsbau, Fulfillment-Services und Wäscherei tätig ist, hat sein Umweltengagement mit dem europäischen Umweltmanagementsystem EMAS systematisch ausgebaut. Damit werden Umweltwirkungen regelmäßig überprüft, bewertet und in einer öffentlichen Umwelterklärung transparent gemacht. „Als Sozialunternehmen tragen wir Verantwortung – nicht nur für die Menschen, die wir begleiten, sondern auch für die Umwelt, in der wir alle leben“, sagt Rita Brandt, Vorständin des SkF Berlin. „Mit der Entscheidung für das freiwillige Umweltmanagementsystem EMAS setzen wir ein bewusstes Zeichen für nachhaltiges Handeln.“ EMAS – das Eco-Management and Audit Scheme der Europäischen Union – gilt als besonders anspruchsvoller Standard für betriebliches Umweltmanagement. Unternehmen verpflichten sich dabei, ihre Umweltleistungen systematisch zu verbessern, Ziele und Maßnahmen festzulegen und ihre Fortschritte regelmäßig extern prüfen zu lassen. vagt Weiberwirtschaft 20 Jahre Gründerinnenzentrale Die Gründerinnenzentrale der Genossenschaft Weiberwirtschaft eG hat ihr 20-jähriges Jubiläum gefeiert. In dieser Zeit wurden 45.000 Berlinerinnen auf dem Weg in die Selbstständigkeit begleitet. Der Start als Beratungsbüro für Gründerinnen erfolgte im Jahr 2006 in einer erworbenen Immobilie in der Anklamer Straße 39/40 in Berlin-Mitte. Die Muttergesellschaft Weiberwirtschaft wurde bereits 1989 als Immobilienprojekt ins Leben gerufen, um Frauen für Gründungsvorhaben Gewerberäume zu vermieten. bw Umweltmanagement mit sozialem Auftrag Die Delphin-Werkstätten setzen auf den EMAS-Standard Der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Henrik Vagt (2. v. r.) überreicht Vorständin Rita Brandt (l.) und ihren Mitarbeitern die EMAS- Urkunde 200 Veranstaltungen pro Jahr sollen in der neuen Mehrzweck- arena stattfinden. 354 Mio. Euro haben die IBB und IBB Ventures in Berliner Zukunftstechnologien investiert. IBB Starkes Förderergebnis Die Investitionsbank Berlin (IBB) hat im vergangenen Jahr Finanzierungszusagen in Höhe von 3,1 Mrd. Euro vergeben. Im Geschäftsfeld „Immobilien und Stadtentwicklung“ wurde mit Finanzierungszusagen von 1,9 Mrd. Euro sogar ein Rekordergebnis erzielt. Im Rahmen des „IBB Wohnungsneubaufonds“ wurden insgesamt 5.175 neue Sozialwohnungen mit einem Volumen von mehr als 1,3 Mrd. Euro bewilligt. Auch im Geschäftsfeld „Wirtschaftsförderung“ wurde mit Finanzierungszusagen von 497 Mio. Euro ein Höchstwert erzielt. bw Alba Berlin Mehrzweckarena in Planung Der Basketball-Klub Alba Berlin will im Südosten der Stadt zusammen mit der US-Profiliga NBA die größte Mehrzweckarena Berlins sowie einen neuen Vereinscampus mit einer weiteren kleineren Mehrzweckhalle bauen. Die große Halle soll bis zu 20.000 Zuschauer fassen. Auch eine Kita, eine Oberschule sowie ein Basketball-Internat sind gelant. Das Gelände zwischen den S-Bahnhöfen Johannisthal und Adlershof ist über die B96 und A113 zu erreichen. In der Halle könnten auch Business-Veranstaltungen wie Konferenzen und Fachtagungen stattfinden. Alba Berlin will dort ab der Saison 2031/2032 spielen. bw Berliner Wirtschaft 05 | 2026
RkJQdWJsaXNoZXIy MzQwNTQxOQ==