Im traditionsreichen Kino International in der KarlMarx-Allee in Berlin-Mitte werden wieder Filme gezeigt. Bereits am 26. Februar fand das Pre-Opening mit dem Film „Marty Supreme“ statt. Anfang März folgte die offizielle Wiederöffnung mit 600 Gästen. Zuvor war das Kino, das 506 Plätze bietet, fast zwei Jahre lang für 15 Mio. Euro unter strenger Beachtung des Denkmalschutzes saniert worden. Erstmals wurde das Filmtheater im Jahr 1963 eröffnet. Das Kino International gehört heute zur Berliner Yorck Kinogruppe. bw Kino International Filmpalast öffnet wieder Die Senatsverwaltung sieht auf Berlins Straßen ein Überangebot an Taxis. Aus diesem Grund werden für ein Jahr lang keine neuen Lizenzen mehr vergeben. Nach eigenen Worten will der Senat damit die „Funktionsfähigkeit des Taxigewerbes langfristig sichern“. Denn obwohl die Nachfrage seit Jahren rückläufig ist, hat sich die Anzahl der Taxis auf Berliner Straßen in den vergangenen Jahren spürbar erhöht. Allein zwischen Dezember 2024 und Januar 2026 sind 1.200 weitere Fahrzeuge hinzugekommen, sodass sich die Zahl insgesamt bis Ende Januar auf 6.600 erhöht hat. Für viele Taxiunternehmer sei ein wirtschaftlicher Betrieb daher nicht mehr möglich, heißt es aus der Senatsverwaltung. Befürchtet wird, dass mehr Betriebe mit Rechtsbrüchen auf die schwierige Situation reagieren, also zum Beispiel den Mindestlohn nicht einhalten oder zur Schwarzarbeit übergehen. Die Festpreis- option, die der Senat im Juli 2024 im Berliner Taxigewerbe eingeführt hat, konnte die Nachfrage nicht steigern. bw Keine neuen Taxis in Berlin Der Senat wird für ein Jahr keine neuen Lizenzen vergeben, da die Nachfrage sinkt und mehr Fahrzeuge unterwegs sind Das denkmalgeschützte Kino bietet 506 Plätze 3 000 Abstellflächen für E-Scooter will der Senat bis 2035 schaffen. Bislang gibt es erst 500. E-Scooter Gehweg-Verbot für das Abstellen Der Senat will für E-Scooter feste Abstellflächen schaffen. In den Gebieten, in denen diese Mobilitätsstationen eingerichtet sind, soll fortan das Abstellen an anderen Plätzen untersagt sein. Damit soll der Unfallgefahr für blinde und sehbehinderte Menschen durch E-Scooter auf Gehwegen begegnet werden. Bislang gibt es die verpflichtenden Abestellflächen nur in sehr wenigen Stadtteilen, zum Beispiel im Nollendorfkiez in Schöneberg oder im Schillerkiez in Neukölln. bw Kompakt | 35 Berliner Wirtschaft 04 | 2026
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