Melanie Zarling ist AEVO-Dozentin und bereitet Teilnehmende umfassend auf die Ausbilder- eignungsprüfung vor. Auf dem oberen Foto ist sie mit dem angehenden Ausbilder Andrija Mladenovic zu sehen Dr. Bettina Over- Bernert, IHK-Produktmanagerin in der Weiterbildung Tel.: 030 / 315 10-768 bettina.over-bernert@ berlin.ihk.de Gerade weil Ausbildung im Betrieb oft „nebenbei“ passiert, bietet die AEVO-Weiterbildung Mehrwert: Struktur und methodisches Handwerkszeug für den Umgang mit typischen Situationen. Die Teilnehmenden lernen, Ausbildungsprozesse zu planen, Gespräche professionell zu führen und Herausforderungen souverän zu bewältigen. Grundlage ist der Rahmenplan der Ausbilder-Eignungsverordnung, der die zu erwerbenden Kompetenzen für eine qualifizierte Ausbildertätigkeit beschreibt. Modernes Verständnis von Ausbildung gewinnen Melanie Zarling, Dozentin der AEVO-Weiterbildung, beobachtet, dass Teilnehmende vor allem an Sicherheit gewinnen. „Sie entwickeln ein modernes Verständnis von Ausbildung, erlangen eine klare Haltung und stärken ihre arbeitspädagogische Kompetenz“, so Zarling. „Diese Transformation, wie aus unbewusstem bisherigem Handeln Klarheit und aus Theorie gelebte Praxis wird, ist für mich jedes Mal ein besonderer Moment.“ Serkan Sternberg, Dozent der AEVO-Weiterbildung und IHK-Mitarbeiter, sieht die Möglichkeit, angehende Ausbilderinnen und Ausbilder dabei zu begleiten, ihre Rolle rechtssicher, verantwortungsbewusst und zugleich wertschätzend auszufüllen. „Ein Schlüsselmoment im Lehrgang ist für mich, wenn Teilnehmende erkennen, dass rechtliche Vorgaben kein abstraktes Regelwerk sind, sondern ein praxisnahes und wirksames Instrument für eine gelingende Ausbildung.“ Die Rolle selbstsicher ausfüllen Interessierte können zwischen verschiedenen AEVO-Lehrgängen wählen: Intensiv (zehn Tage) in Präsenz oder online, Crash (sechs Tage) in Präsenz oder online und berufsbegleitend online (zehn Abende). Beim Intensiv-Lehrgang folgen zehn Tage am Stück – mit mehr Zeit zum Vermitteln, Üben und Wiederholen. Welcher Lehrgang am besten passt, kann im Beratungsgespräch mit der Lehrgangskoordination geklärt werden. Generell hilft ein Blick in den Rahmenplan: Werden viele Themen bereits durch den eigenen beruflichen Werdegang oder Bildungsweg abgedeckt, eignet sich ein kompakter Crash-Lehrgang. Dabei sind sechs Lehrgangstage in der Regel auf zwei Wochen verteilt. Infos und Anmeldung Alles Wissenswerte zu den Ausbilderlehrgängen zur Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung (gemäß AEVO) unter: ihk.de/berlin/aevo Auch Andrija Mladenovic, Business Consultant bei just New Line, hat das Angebot genutzt: „Die AEVO hat mir deutlich mehr Sicherheit in meiner Rolle gegeben. Die gelernten Methoden helfen mir, klarer zu kommunizieren, und ich habe das Gefühl, meine Aufgabe im Unternehmen professioneller wahrzunehmen. Dieses Wissen möchte ich gerne an die Auszubildenden weitergeben.“ Die AEVO-Weiterbildung ist damit eine Investition in Qualität, Verlässlichkeit und Zukunftsfähigkeit. Sie hebt das Niveau der betrieblichen Ausbildung und bereitet gezielt und zuverlässig auf die IHK-Prüfung vor. Für Unternehmen wie für Teilnehmende ist sie ein wichtiger Schritt, um Ausbildung bewusst, kompetent und verantwortungsvoll zu gestalten. ■ ILLUSTRATION: STOCKSY/IRYNA AUHUSTSINOVICH; FOTOS: IHK BERLIN Weiterbildung | 47
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