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00:00:01.120 --> 00:00:06.200
Unser Exoskelett ist eine Mischung aus einer Weste
und einem Rucksack und befähigt Menschen dazu,

00:00:06.200 --> 00:00:09.480
körperlich schwere Arbeit zu verrichten,
ohne davon krank zu werden.

00:00:12.920 --> 00:00:18.120
Das Exia ist das leistungsstärkste smarte Exoskelett,
was momentan für den Markt verfügbar ist.

00:00:19.080 --> 00:00:23.560
Es ist für alle Menschen entwickelt,
die schwerer körperlicher Arbeit nachgehen,

00:00:23.560 --> 00:00:27.360
von der Logistik über das Handwerk,
aber jetzt auch für die Pflege.

00:00:28.520 --> 00:00:29.760
Mein Name ist Norma Steller.

00:00:29.760 --> 00:00:32.760
Ich bin Technologiechefin bei der Firma German Bionic.

00:00:32.880 --> 00:00:37.440
In der täglichen Zusammenarbeit war insbesondere
Sandras Rolle und auch die ihres Teams,

00:00:37.440 --> 00:00:42.960
dass sie uns die Bedürfnisse der Pflege erklärt und auch
im Gespräch übersetzt haben.

00:00:43.560 --> 00:00:45.840
Ich mit meinem Team, wir sind die Techniker.

00:00:45.840 --> 00:00:51.680
Wir verstehen uns auf Softwareentwicklung,
auf Körperanbindung und auf  Krafteinleitung in einem

00:00:51.680 --> 00:00:56.800
Motor, aber wir haben keinerlei Erfahrung mit
den medizinischen Abläufen, mit den Pflegeabläufen.

00:00:56.800 --> 00:01:02.320
Und da war Sandra und ihr Team essenziell, weil sie
eben wissenschaftlich auf das Projekt schauen.

00:01:02.920 --> 00:01:04.680
Ich bin Dr. Sandra Strube-Lahmann.

00:01:04.680 --> 00:01:08.320
Ich leite die Forschungsgruppe
Pflegeforschung hier bei uns in der Charité.

00:01:08.840 --> 00:01:16.240
Ich glaube, dass das Exia hier einen Beitrag leisten kann,
dem Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken.

00:01:16.960 --> 00:01:23.200
Patienten werden pflegebedürftiger, einfach auch
weil sie länger leben, häufiger auch adipöser sind.

00:01:23.200 --> 00:01:27.600
Und vor dem Hintergrund glaube ich, dass wir in
Zukunft hier auch noch einen erhöhten Bedarf haben.

00:01:29.920 --> 00:01:32.760
Der Haltegriff, glaube ich, ist eine
ganz, ganz wichtige Entwicklung,

00:01:32.760 --> 00:01:35.280
die wir hier im Kontext des
Projektes durchgeführt haben.

00:01:35.280 --> 00:01:39.600
Zum einen für die Pflegefachperson, zum anderen
aber auch für die pflegebedürftigen Menschen,

00:01:39.600 --> 00:01:42.520
weil wir hier einfach einen
großen Sicherheitsfaktor haben.

00:01:42.560 --> 00:01:44.200
Eins, zwei, drei ...

00:01:45.080 --> 00:01:48.080
Das Exoskelett unterstützt mit
jeder Bewegung 38 Kilogramm.

00:01:49.080 --> 00:01:54.120
Häufig ist es so, dass die Belastung schon dann eintritt,
wenn die Pflegekräfte ins Patientenzimmer kommen.

00:01:54.560 --> 00:01:57.960
Wenn man diese Menschen beobachtet,
sie sind den Patienten sehr zugeneigt.

00:01:57.960 --> 00:02:00.240
Sie neigen sich vor, sie neigen sich wieder zurück.

00:02:00.240 --> 00:02:04.280
Da haben sie schon so viel Belastung auf dem Rücken,
und sie haben den Patienten noch nicht einmal mobilisiert.

00:02:06.120 --> 00:02:10.680
Die künstliche Intelligenz sorgt in einem
guten Exoskelett dafür, dass es sich auf die

00:02:10.680 --> 00:02:16.880
Bedürfnisse der Anwender anpassen kann, ohne
dass der Anwender dafür Befehle erteilen muss.

00:02:18.480 --> 00:02:21.560
Was wir schaffen müssen, ist,
dass wir die Pflege so gestalten,

00:02:21.560 --> 00:02:26.520
dass sie in Zukunft leistbar ist,
dass sie innovativ ist und dass sie auch sicher ist.

00:02:26.720 --> 00:02:27.960
Ich bin Maximilian Knorre,

00:02:27.960 --> 00:02:32.120
ich bin stellvertretender Pflegedirektor
hier im Sanaklinikum Lichtenberg in Berlin.

00:02:32.120 --> 00:02:37.000
Wenn wir es schaffen, die Belastungsspitzen
wirklich zu reduzieren, dann kriegen

00:02:37.000 --> 00:02:41.920
wir es auch hin, dass wir eine Stabilität haben,
auch in den Diensten auch Ausfallzeiten reduzieren

00:02:41.920 --> 00:02:47.280
und dadurch natürlich auch die Wirtschaftlichkeit
fürs Unternehmen und auch für die Klinik stabil bleibt.
